Gleich zu
Anfang der Schwangerschaft wird der Bauch der schwangeren Frau
regelmäßig ganz sanft mit speziellen Ölen massiert.
Zur Reduzierung von Schwangerschaftsbeschwerden wie
Schlaflosigkeit, Schwäche, Müdigkeit zu reduzieren, werden auch
die Füße massiert.
Die Schwangere umgibt sich auch mit schönen, erfreulichen
Dingen. Z. B. Fotos von süßen Babys, Blumen, schöne Musik,
Singen usw.
Beim ersten Kind geht die schwangere Frau die letzten drei
Monate vor der Geburt heim zu ihrer Mutter. Dort wird sie
optimal auf das „neue“ Leben durch die Erfahrungen der Mutter
vorbereitet.
Das ist wie ein „Geburtsvorbereitungskurs“.
Die zukünftige Oma kümmert sich um die gute Ernährung und auch
um den emotionalen und körperlichen Ausgleich.
Die Geburt
findet jetzt fast immer im Krankenhaus statt. Früher waren alles
Hausgeburten unter Aufsicht der Hebamme und auch der Oma.
Während der Geburt wurden von der Hebamme Mantras gebetet bzw.
gesungen, was die Schmerzen lindert und den Geburtsverlauf
positiv beeinflussen.
Der Geburtsraum wird mit desinfizierenden Kräutern ausgeräuchert
und mit Curcumawasser (Gelbwurz) gereinigt. Curcuma hat
antiseptische Wirkung.
2-3 Tage
nach der Geburt wird um das Handgelenk des Babys ein Stück
Curcuma-Wurzel und um die Gürtellinie eine Knoblauchzehe gelegt.
Die antiseptische Wirkung von Curcuma und die blähungswidrige
Wirkung von Knoblauch wird über die zarte Babyhaut aufgenommen.
Sobald der Nabel verheilt ist, wird das Baby so oft wie möglich
mit speziellen Kräuterölen und Massagetechnik massiert. Dies
bewirkt eine Stärkung der Knochen und Gelenke, fördert den
Muskelaufbau und auch die geistige Entwicklung. Diese Massage
wird bis ins Kleinkindalter fortgeführt.
Heutzutage wird bei uns Pekip, Babyschwimmen usw. angeboten als
Ersatz für eine Frühförderung.
Von Geburt an schläft das Baby an der Seite der Mutter.
Das Kind entwickelt erst im Laufe des ersten Jahres seine eigene
Aura. Deshalb sollte es ständig durch die Aura der Mutter
geschützt sein.
Um die Babys vor dem „bösen Blick“ zu schützen, trägt jedes Kind
in der Mitte der Stirn einen schwarzen Punkt. Dadurch fällt als
erstes der Blick auf den Punkt und wird somit abgelenkt. Das hat
nichts mit einem Kastenzeichen zu tun.
Bereits
einen Tag nach der Geburt wird der ganze Körper der jungen
Mutter mit regenerierenden Kräuterölen regelmäßig massiert, um
den Geburtsstress und die Belastungen der Schwangerschaft so
schnell wie möglich auszugleichen.
Nach 15 Tagen badet die Mutter für eine Dauer von 10-15 Tagen
täglich mit speziellen Kräutern, die reinigende und
regenerierende Wirkung haben. Die Brust wird mit warmen,
feuchten Tüchern bedeckt und sanft massiert, um den Milchfluss
anzuregen und Milchstau zu verhindern.
Die Hebamme, die die junge Mutter täglich besucht, singt ein
Mantra, um den Milchfluss positiv zu beeinflussen, weil vor
allem früher die Muttermilch die einzige Nahrung war, die dem
Neugeborenen angeboten werden konnte.
Viel Wert wird auch auf die gesunde Ernährung der jungen Mutter
geachtet. Dafür ist jetzt die Oma zuständig. Auch die Hebamme
gibt Tipps dazu und kontrolliert es auch.
Nach der
Geburt bleibt Mutter und Kind noch einige Wochen bei der Oma,
die ihr durch ihre eigene Erfahrung eine große Hilfe ist.
Vor und
nach der Geburt wird so oft wie möglich der Tempel besucht, um
darum bebetet, dass es Mutter und Kind gut geht.
Früher
wurde von fast der gesamten Bevölkerung gestillt. Die Mütter
blieben auch zuhause.
Heute hat sich das geändert, weil viele Frauen auch berufstätig
sind und bald wieder in die Arbeit gehen. Ebenfalls wird von der
Industrie die Säuglingsnahrung propagandiert.
Zu guter Letzt noch ein Tipp, das Kind in
einer für die Mutter bequeme Position zu beruhigen bzw. in den
Schlaf zu schaukeln:
Das Baby wird auf die ausgestreckten Beine gelegt, so dass es
das Gesicht der Mutter sehen kann. Dann schaukelt man sanft mit
den Beinen hin und her. So kann die Mutter sich auf den Boden
oder auf die Couch setzen und hat ihre Hände frei um z. B. ein
Buch zu lesen oder Babysöckchen zu stricken.
Auch das Baby spürt ständig die mütterliche Wärme und Bewegung.